Briefkasten für Freifrau Eleona von Wolfenberg

    • (Der Bote bringt einen einfachen, kleiner Schriftrollenbehälter aus dunklem Holz, auf dessen Seiten das Wappen des Hauses Indoril glänzt. So man die Nachnahmegebühr bezahlt und den Behälter öffnet, fällt eine Pergamentrolle heraus. Das Siegel zeigt eine Waagschale, gekrönt von einer stillisierten Kralle.)

      An Freifrau Eleona von Wolfenberg
      Handelshaus Wolfenberg
      Baronie Wolfenberg
      Kluftspitze



      Zum Gruße, Sedura Eleona,

      Es war eine angenehme Überraschung, als mir mein Verwalter Euren Brief hinterhersandte - Leider ohne Eure Geschenke, aber ich soll Euch von meinem Verwalter ausrichten, dass der Käse ganz ausgezeichnet ist und fragen, wie lange er gereift ist – Eine Unterredung zu einer potentiellen Zusammenarbeit wäre ganz in meinem Sinne. Derzeit habe ich in Morrowind Geschäfte zu regeln, was noch einige Wochen in Anspruch nehmen wird. Da die Rückreise auf der Nordroute mich zwangsweise nach Kluftspitze führen werden wird, kann ich Euch einen Besuch abstatten. Seid ihr bis Zweitsaat anzutreffen oder habt ihr in naher Zukunft eine größere Reise geplant? In diesem Fall könnte sich ein Zusammenkommen unweigerlich hinausziehen.

      Hochachtungsvoll,
      Aryala Drenim
      Handelshaus Khaj Seralak
      Königreich Taneth
    • Ein Brief aus Wegesruh erreicht die Baronie. Das Pergament ist zweifelsohne von hoher Qualität, zeigt es doch keinerlei Maserungen auf. Die Tinte scheint das bei bretonischen Adeligen besonders beliebte Königslöwenblau zu sein, und der filigranen Schrift nach zu urteilen wurde nicht einfach nur eine Gänsefeder benutzt, sondern eine Spitzfeder. Das Schriftbild selbst wirkt sehr edel und säuberlich. Hier hat zweifelsohne jemand geschrieben, der das Schreibhandwerk erlernt und sich beim Verfassen des Briefes besondere Mühe gegeben hat.


      Zenithar zum Gruße, Eleona Freifrau von Wolfenberg

      Mein Name ist Namir al-Rashid, Schreiber, Forschungsreisender und Leiter des Hauses der Wissenschaft, einer Einrichtung in Wegesruh, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, abseits der Magiergilden Forschung und Wissenschaft einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen und all jene zu unterstützen, die ohne fremde Hilfe ihre Studien und Forschungen nicht oder nur eingeschränkt durchführen können.

      Wie ich vernommen habe, seid Ihr eine tüchtige und angesehene Handelsfrau, die ein breites Sortiment an Waren auch abseits des üblichen Alltagsbedarfs anbietet. Desweiteren spricht sich herum, daß Ihr in Wegesruh ein Kontor eröffnen wollt, um Euren Handel auszuweiten. Diese Informationen, so sie denn mehr sind als nur Gerüchte, haben mein besonderes Interesse geweckt. Denn als Forscher benötige ich eine Vielzahl unterschiedlichster Waren, die von kleineren Händlern nur teilweise angeboten werden. Für mich bedeutet das einen enormen Aufwand, muss ich doch so eine ganze Reihe unterschiedlichster Händler aufsuchen, um an die von mir benötigten Waren und Utensilien zu gelangen.

      Mein Interesse an Eurem Kontor beruht auf der Hoffnung, daß Euer Angebot weitaus umfassender ist und ich so die Zahl der Händlerbesuche reduzieren kann. Mein Bedarf reicht dabei von Schreibwaren wie Federn, Pergamente, Tinte, Notizbücher, Kohlestifte, Ölfarben, über Messgeräte wie Waagen und Kompasse, verschiedenste Ausrüstungen wie Seile, Fackeln, Kletterhaken, Schaufeln, bis hin zu Beuteln, Rucksäcken und Leder- und Stoffkleidung, um nur einige Beispiele zu nennen. Hinzu kommen noch Lebensmittel und Getränke. Kaffee aus Schildwacht und Kreischkäse wären mir hier ein ganz besonderes Anliegen.

      Sollte auch nur ein Teil der oben aufgeführten Waren Bestandteil Eures Handeslsortiments sein, und sollte sich zudem bewahrheiten, daß Ihr in Wegesruh einen Kontor eröffnen wollt, so würde ich es sehr begrüßen, mit Euch nähere Einzelheiten zu besprechen und am Ende vielleicht sogar einen festen Handelsvertrag abzuschließen.


      mögen die Götter Euch leiten
      Namir al-Rashid




    • Ein wohlversiegelter Brief erreicht die Baronie. Man kann gleich aus den ersten Blick erkennen, dass dieser einen langen Weg hinter sich gebracht hat, aber unversehrt sein Ziel erreicht. Der Umschlag ist mit einem Wachsiegel versehen. Öffnet man den Brief, enströmt diesem ein leichter Lavendelgeruch. Das Schriftbild ist sauber, edel und rein. Hier wurde offenbar mit Magie nachgeholfen, da die selben Zeichen auch immer gleich aussehen.


      Reinschrift
      Geehrte Freifrau Eleona von Wolfenberg,

      mein Schreiben trifft hoffentlich unversehrt zu euch Euch aus dem entfernten Ländern Morrowind ein, da ich die freudige Kunde vernahm, dass Ihr die Eröffnung eines Handelskontors in Erwägung zieht.

      Ich bin Magistra Irissa Del Nur, Matrone der Familie Del Nur, meine Treue gehört dem Ehrenwerten Hause Hlaalu.

      Wie es der Zufall so will, suche ich seit einiger Zeit einen neuen Vertragspartner um meine exzellenten Güter meines Gutes auch in den Ländern des Bündnisses zu vertreiben.

      Seid versichert, dass Ihr Euch keine Sorgen bezüglich eines Vertrages mit meinem Hause aus Sicht des Drei-Banner-Krieges machen müsst.

      Solltet Ihr einer Unterredung im Hinblick auf zukünftigen Handel nicht abgeneigt sein, so denke ich, kann ich mit Sicherheit auf eine Einladung Eurerseits hoffen.

      Hochachtungsvoll

      Magistra Irissa DelNur
    • Werte Lady Eleona,


      habt Dank für die Erinnerung an die ausstehenden Termine. Keine Sorge, die Hausversammlung am kommenden Tirdas habe ich nicht vergessen. Und auch die Ankunft von Magistra Irissa Del Nur in neun Tagen habe ich nun verinnerlicht.

      Wie kann ich mich am besten über Morrowind und das Haus Hlaalu informieren? Ich war noch nie dort. Haben wir dazu etwas in der Bibliothek? Wen könnte ich alternativ fragen, Euch?

      Was genau meint Ihr mit "in Vorbereitung meiner Aufgabe als Eure Assistentin"? Ich stehe jedenfalls gern zur Verfügung.

      Der Gedanke eines eigenen Verkaufsbereiches mit Waren aus der Jagdpacht und dem Tannengrund wird mir immer sympathischer. Ich denke da an Felle, Sehnen, Pelze, Pfeile und einfache Bögen, die ich angefertigt habe. Vielleicht auch die recht einfachen Schlingenfallen. Ob ich dort auch unseren Honig verkaufen soll, muss ich noch mit Lina besprechen, oder wir bereden dies, wenn wir uns zu viert zusammensetzen.

      Leider hat nicht nur mein Schulunterricht stagniert, auch die Ausbildung zur Bogenmacherin verläuft recht schleppend. Ich habe natürlich nicht auf der faulen Haut gelegen, sondern mich ausführlich um mein Jagdpachtgebiet gekümmert und daneben all die Vorgaben von Miss Piers umgesetzt, wie den morgendlichen Lauf mit Gewichten an Hand- und Fußgelenken.

      Wie steht es um diesen Gelehrten, der uns geschrieben hatte? Steht dort auch eine baldige Begegnung ins Haus?


      Hochachtungsvolle und liebe Grüße
      Euer Mündel Aliisa
    • Aliisa schrieb:

      Eleona findet auf ihrem Schreibtisch einen Briefentwurf vor, mit angehefteter Notiz "Werte Lady Eleona, wie gewünscht der Entwurf des Dankesbriefes an Miss Eriquima. Eure Aliisa.


      Werte Miss Eriquima,


      es war uns eine große Freude, die Tage vom Fredas dem 16. bis zum Sundas dem 18. in der ersten Saat des Jahres 2Ä 586 im Badehaus Mondenstein in Eurer Obhut und Gastfreundschaft verbringen zu dürfen.

      Die Bademöglichkeiten in Eurem Badehaus sind - mit Wasserfall, Sprungbrett und verschiedenen unterschiedlich tiefen Becken zum Plantschen und Genießen - vorzüglich, die ausführliche Massage war äußerst entspannend und die erlesenen Speisen und Getränke vollendeten unseren erholsamen Aufenthalt bei Euch. Auch die Unterbringung im Gästehaus gefiel uns sehr. Eure persönliche Bewirtung und das Erfüllen jeglicher auch nur andeutungsweise geäußerter Wünsche rundete das Ganze auf äußerst erfreuliche Weise ab.

      So möchten wir Euch herzlich für Eure Einladung danken und im Gegenzug Euch, Miss Eriquima, in unser Haus einladen. Wir bitten nur darum, uns Euren Besuch frühzeitig anzukündigen, da wir in der nächsten Zeit und üblicher Weise auch regelmäßig verschiedene Verpflichtungen haben, welche das Freiherrenpaar zum Teil aus den Nebelbergen fort führt. Es wäre doch schade, wenn Ihr die lange Reise auf Euch nähmt, ohne auf den Baron und die Baronin treffen zu können.

      Im Auftrag von Lord Linnard von Wolfenberg und Lady Eleona Leija von Wolfenberg,
      mit den besten Grüßen und Wünschen,
      Aliisa Magnusson



      ooc:


      Angedachter Vorspann:


      Ein vom Transport ein wenig abgeschabter Brief mit ursprünglich aber durchaus von besserem Papier zeugender Umschlagsqualität erreicht das Badehaus Mondenstein an der Goldküste.
      [/quote]
      "Durch Liebe, Sitte, Wort und Gegenstand // schließt sich der Freundschaft festes Band."
    • Eines Morgens liegt auf dem Tisch der Freifrau von Wolfenberg ein versiegelter Brief. Manch einer könnte sich wundern, wie dieser da hingekommen mag, aber spätestens, wenn man liest von wem dieser Brief verfasst worden ist, würde es dem ein oder anderen klar werden. Der Brief ist mit dem Haussiegel der Del Nur Familie versehen, sofern man ihn öffnet, strömt einem ein sanfter milder Wildrosenduft entgegen. Diejenigen die es wissen bemerken es sofort, dass ist das neue Essemble von Haus Wolfenberg. Das Schriftbild ist sauber, edel und rein. Hier wurde offenbar mit Magie nachgeholfen, da die selben Zeichen auch immer gleich aussehen.
      Anbei sind zwei gesiegelte und unterschriebne Exemplare des Handelsvertrages beigefügt.


      Reinschrift
      Meine liebe Freifrau Eleona von Wolfenberg,es war ein wirklich reizender Abend in Eurem Hause. Dafür noch einmal meinen herzlichsten Dank. Grüßt bitte alle Anwesenden von mir, besonders die Orsimer. Auch danke ich für das kleine Präsent. Der Duft ist wahrlich einzigartig.

      Ich bin mit dem von Euch aufgesetzten Vertrag in allen Punkten einverstanden. Diesem Schreiben sind zwei Exemplare wie gewünscht beigefügt.

      Selbstverständlich können wir ohne Umschweife mit dem Handeln beginnen. So werde ich für Ende des Monats Regenhand die Lieferung für Euch zusammengestellt haben. Ich erweitere die erste Lieferung um die Hälfte der bestellten Menge zum gleichen Preis, für zum Beispiel Kostproben meiner Ware an Käufer und oder für Warenpräsentationen. Ganz wie es Euch beliebt.

      Bitte teilt mir doch noch den Ankunftstermin Eures Schiffes in Ebenherz mit, damit ich alle weiteren Schritte vorbereiten kann.

      In der Hoffnung das Ihr Wohlauf seid

      Magistra Irissa DelNur
    • Unter einer Reihe von Briefen, darunter zum Beispiel die Klage eines Bauern über einen angeblichen Wilderer auf dem Gebiet der Baronie, ein Schreiben des großköniglichen Steuereintreibers, in dem es um einige belanglose Formalitäten geht, bis hin zum Text eines Barden, der mit einer kleinen Auswahl grottenschlechter Gedichte um eine Anstellung bei der Baronie wirbt, befindet sich auch ein Schreiben aus Wegesruh, verfasst von Namir al-Rashid.


      Zenithar zum Gruße, Eleona Freifrau von Wolfenberg

      Ich möchte mich ausdrücklich bei Euch bedanken für die hervorragende Abwicklung unseres Handels. Die erste Lieferung hat bereits das Gauthier-Anwesen erreicht, und die Qualität der Waren übertrifft all meine Erwartungen. Ich bin zuversichtlich, daß wir unseren Handel noch weiter ausbauen können. Dabei denke ich an weitaus kostspieligere Waren als Kaffee und Kreischkäse, vornehmlich -wie bereits angedeutet- Ausrüstung für Expeditionen und Lederkleidung, aber auch diverse Arbeitsgeräte für die Forschung.

      Und damit wäre ich auch bei meinem eigentlichen Anliegen meines Schreibens. Wir hatten ja bereits in groben Skizzen vereinbart, daß ich die Ausbildung von Mademoiselle Aliisa übernehme. So die Götter wollen, bietet sich im kommenden Monat die Gelegenheit einer Expedition in die Ruinen von Silumm, einer Ayleidenanlage unmittelbar vor den nördlichen Mauern von Dolchsturz. Ich selbst habe die Ruine bereits einmal erkundigt und kann Euch bestätigen, daß sie verlassen ist und keine nennenswerten Gefahren birgt. Da ich bisher nicht einschätzen kann, wie erfahren Mademoiselle auf verschiedenen Gebieten ist, würde ich gerne in einem persönlichen Gespräch mit Euch und Mademoiselle Aliisa klären, ob die Beteiligung an der Expedition Sinn macht.

      Selbstverständlich werden noch weitere, sehr erfahrene Personen an der Expedition teilnehmen, darunter -voraussichtlich- ein bosmerischer Späher sowie zwei Krieger. Mag die Expedition auch nicht unbedingt allzu große Überraschungen bieten, so sehe ich in dem Vorhaben doch -oder gerade deshalb- eine gute Gelegenheit, erste Erfahrungen zu sammeln, wenn es um Expeditionen geht. Es versteht sich von selbst, daß Mademoiselle Aliisa je nach ihrem Wissensstand entweder kritisch abgefragt wird, oder eine präzise Anleitung erhält, wie eine Expedition zu führen ist, von den ersten Vorbereitungen, über die Durchführung, bis hin zum Abschluss.

      Ich würde mich sehr geehrt fühlen, wenn Ihr ein wenig Zeit für mich erübrigen könntet, um die Details ausführlich zu erläutern - natürlich immer unter der Voraussetzung, daß eine Teilnahme für Mademoiselle überhaupt möglich ist.

      Darüber hinaus habe ich noch ein weiteres Anliegen, welches ich ebenfalls gerne mit Euch persönlich besprechen würde. Es ist nichts von Dringlichkeit und soll bei einem zukünftigen Treffen nur am Rande gestreift werden. Schließlich möchte ich Eure kostbare Zeit nicht unnötig lange in Anspruch nehmen.

      Über ein Antwortschreiben Eurerseits würde ich mich sehr freuen.


      mögen die Götter Euch leiten
      Namir al-Rashid