All-Lehnliches

    • Wie rekrutiert man frisches Fleisch für den Orden?
      Richtig.
      Man kesselt den Kandidaten ein und gibt ihm
      unmissverständlich zu verstehen, dass er keine Chance hat.




      Neben der Rekrutierung muss man ja mal erwähnen, dass die Auktion ganz niedlich war.
      Es wurden Vorlagen und Muster versteigert.
      Mal Schmiedekunst, mal Juwelenschleifen, Lederei oder Ingenieurskunst.
      Vielleicht sollte man Fass einen dieser Helme herstellen, die angeblich die Intelligenz und das Tempo erhöhen
      Doch leider war das eine Vorlage für einen roten Helm
      und wir wissen ja, wie allergisch der Großmeister auf diese Farbe reagiert.
      Der Orden hat ein paar Muster ersteigert.
      Fass natürlich nur aus Prinzip, damit sie wieder was zum verbuddeln hatte.
      Irja "Eisenkiefer" Zwille wird sich über das Goblinüberbrückungskabel sicher freuen!
    • Später Nachmittag am Trainingsplatz im Felsennest:


      Sie schwieg und lehnte sich gegen die breite Klinge ihrer Waffe und sah dem Schatten länger werden . Sie wog den Kopf als sie in den Apfel biss und betrachtete den Schatten der Klinge die mitten im Boden des Trainingsplatzes steckte und dessen Schatten über den festen Sandboden wanderte. Es musste 5 sein...wohl eher 6, schätzte sie und sah hinauf zum Himmel und seufzte. Flauschige weiße Wolken bewegten sich über den Flammenroten Abendhimmel und der leichte Frühlingswind ging und strich über den Platz und berührte ihr Gesicht. Undine lächelte und sah wieder hinüber zum einsamen Schwert.


      Sie dachte an Lyrelle , sie wurde immer besser und eines Tages wird sie in der ersten Reihe Kämpfen können. Viel verstecktes Potenzial das erst entdeckt werden musste. Doch darf sie sich nicht ablenken lassen, Undine nickte innerlich, Lyrelle ließ sich zu leicht ablenken . Doch es wird werden.


      Undine erhob sich und sah hinauf zur Burg. Sie müsste bald Arken und Romsur besuchen gehen aber nicht heute. Heute würde sie auf jemanden warten die nicht kommen würde. Der Nachthimmel drängte langsam das leuchtende Rot in ein Lila …..
    • Ahhhhhhhh. Fischgeruch. Salz und eine steife Briese.
      Willkommen am sturmwinder Hafen.
      Hätten nur noch die Nutten gefehlt, aber die hat man zum Markt mal versteckt.

      Zum Glück für Sir Lorcan, so konnte er sich mal auf die wichtigen Dinge konzentrieren.
      Nämlich auf den Kauf von Schlössern am Schmiedestand.
      Warum um Lichtes Willen wird er die wohl brauchen?

      Sir van Roth - mit Brüsten - genoß den Markt sichtlich.
      So wie sie mit Argusaugen über die Marktbesucher blickte
      und einen Jeden anstürmte, der kein Wappen trug und kampffähig aussah.
      Aber auch die Öffentlichkeitsarbeit kam nicht zu kurz.
      Wir dürfen uns auf unaussprechliche "Dinge" freuen.

      Mari tat das, was sie immer tat. Leute entweder kennenlernen oder verwirren.
      Einfach mal dazu stellen und Hallo sagen kann ganz schön lustig enden!
      Am Ende des Abends schleppte man sich mit der Ausbeute wieder zur Stadt herein.
      Darunter auch ein neuer verzauberter Rucksack, in den viel mehr reinpasst, als man überhaupt sieht!
      Beinahe wäre sie da auch noch reingefallen.

      Aber auch von der Baronie selbst traf man auf bekannte Gesichter.
      Einen dauerhungrigen Alex aka Bärbel, der keine Minute ohne Bratwurst ausgekommen ist.
      Sir Ornir von Eisenstein, der peinlich Berührte. Ja, den ganzen Abend. Er musste ja auch mit Mari rumlaufen.
      Die liebliche Miss Piers, die man überhaupt nicht sah, aber man hörte sie über den ganzen Markt und bis zum Kathedralenplatz.
      Und natürlich einen Tao ohne Rüstung und in Schick, der mal wieder Blicke der Bewunderung über seine Größe erntete.
      Sogar der Stein war da und war schlecht drauf! Wenn auch nur kurz!

      Am nächsten Tag nach dem Markt betrat Svanjia ihr Sprechzimmer im Hospiz
      und platzierte erstmal das Bonbonglas, welches sie bei Gillian der Zuckerfee erstanden hat, auf dem Schreibtisch.
      Mal sehen, wie lange es diesmal überleben sollte.
      Auf ihrem üblichen Rundgang hörte sie plötzlich ein Klimpern und Plantschen aus dem Sammelbadezimmer.
      Als sie die Tür öffnete schlug ihr schon der Geruch von Zigarre, nassem Hund und Badeöl entgegen.
      Noch ein paar Schritte weiter und sie erblickte eine nasse Fass in der feuchten Wanne.
      Sie spielte an einem Windspiel herum, welches sie über sich aufgehängt hatte und plantschte fröhlich im Wasser.
      Kurze peinliche Stille, als die beiden Damen sich erblickten.
      Es blubberte im schaumigen Wasser und ein glatzköpfiger Zwerg mit Strohhalm im Mund tauchte auf und jappste nach Luft.
      "Ähhhhh Bowden und ich trainieren für das Überlebenstraining!", wurde da erklärt.
      Svanjia nickte nur und lächelte verwirrt sanft, drehte sich um und verschwand.
      Fass blickte Bowden an.
      "Das waren schon 5 Minuten! Weiter so!"

      Im nächsten Moment gab es ein Poltern auf den Gängen und ein bedrohliches Knurren.
      Scars dumpfe und vor allem laute Stimme drang durch die Hallen: "Wer war in meiner Küche und hat alles durcheinander gemacht
      und wieder alles aufgeräumt, aber nicht so aufgeräumt, dass ich denke, dass ich es war?!"
      Fass Ohren klappten zu den Seiten runter und zeitgleich materialisierte sich direkt neben der Wanne ein Knappe mit Namen Joneffen.
      Ein schriller weibischer Schrei entfleuchte dem erschrockenen Zwerg.
      Das Fässchen war an diese plötzlichen Spontanauftritte vom Knappen ja schon gewohnt.
      "Er weiß es... Fass... er weiß, was wir letzten Donnerstag getan haben..."
      "Lichter aus und zieh den Vorhang vor!"
      Gesagt getan, versteckte sich der Jonathan dann hinter der Badewanne.
      Nur eine einzelne Kerze brannte am Eingang zum Badezimmer und tauchte den Raum in eine düstere Atmosphäre.
      Passend dazu betrat der große narbige Scar das Badezimmer und atmete tief und brummig.
      Die Drei hörten seine Schritte und hielten den Atem an.
      Die Augen wurden größer, als man seine gefährliche Silhouette durch den Vorhang sah.
      Fass schüttelte stumm den Kopf. Wir sind nicht da!
      Scars Stimme erklang erneut: "Es wäre jetzt voll das Klischee, wenn ich den Vorhang zurück reiße
      und euch dann dort finde und fresse. Aber das wäre halt zu vorurteilbehaftet. Also gehe ich jetzt einfach weiter."
      Der große Schatten verschwand vor dem Badvorhang.
      "Wehe es kocht nochmal Jemand in meiner Küche und kocht mir nichts mit!"


    • Ein weiterer Hospiztag liegt hinter uns!
      Gefüllt waren Bänke und Krüge, später auch die Bäuche.
      Durch das Wettessen sogar so gefüllt, dass es zu Völlekoma kam
      und Niemand mehr den Weg nach Hause schaffte.

      Was man dem Ein oder Anderen vielleicht nochmal mitgeben sollte:
      Die Taverne im Hospiz lebt nach dem Motto "Hart, aber herzlich".
      Hier wird auf Stand gepfiffen.
      Hier ist der Kathul ebenbürtig.
      Hier werden Traditionen des Ordens gefeiert.
      So wie das gestrige alljährliche Wettessen gegen den Brocken.
      Wer auf feinste Speisen hofft oder auf korrekte Anrede besteht, der ist hier falsch.
      Es ist kein verdammter Hoftag!

      Wer mehr Disziplin und Etikette verlangt, der darf sich gerne einen Einzeltermin bei Groß- und Ordensmeister nehmen.

      Aber nun ehren wir nochmal die Gänge des Wettessens:

      1. Gang
      *Scar stellt eine Fischplatte mit 10 aufgedunsenen Kugelfischen ab*
      Gebratener Kugelfisch!
      Ich hoffe ich habe richtig geschnitten, sonst gibt es eine 95%-ige Wahrscheinlichkeit,
      dass ihr gleich tot umkippt. Die Gräber haben wir rein prophilaktisch schon ausgehoben. Guten Appetit!

      2. Gang
      *Scar stellt Tabletts ab, auf denen jeweils 12 Hasenbraten sind,
      die allesamt Richtung eines Kartoffelbergs schauen. Als ob das noch nötig gewesen wäre.*
      Der zweite Gang ist bereits etwas ganz Spezielles:
      Es handelt sich um den seltenen flügel- und geweihlosen Wolpertinger,
      der so selten ist, dass ich im gesamten Umkreis von 50 Metern nu 36 davon fangen konnte.
      Nach stundenlangen Abhängen habe ich ihnen das Fell über die Ohren gezogen,
      daraus Schlüpfer für die Kathul gemacht und den halben Tag damit zugebracht, die Viecher herzurichten.
      Also würdigt sie, wenn ihr sie euch in den Rachen schaufelt. WÜRDIGEN!

      3. Gang
      Den dritten Gang nenne ich Warz Drakul: Warzenschweinbraten mit Meerkätzchen am Spieß.
      *Scar deutet auf die Tellerplatten. Meerkatzen auf Schaschlikspießen,
      die natürlich rektal eingeführt worden sind, umstellen eine Sau, die eine Blutorange im Mund hat*
      Es ist natürlich weniger von Bedeutung, woher ich diese Tiere habe,
      aber sagen wir, dass ich eine starke Abneigung gegen Warzenschweine und Meerkatzen hege.
      Ich glaube das ist einfach nur namensbedingt. Guten Appetit!

      4. Gang
      Und als vierten Gang servieren wir wie immer: Toast!
      *Scar kommt mit drei kleinen Tellerchen die Treppe rauf, auf denen eine einzelne Scheibe Toast liegt*

      5. Gang
      Hier haben wir Gang 5: Mimba, Kimba und Zumba, drei Löwen.
      Sie waren mir im Weg.
      *Scar stellt die Platten auf den Tisch. Drei ausgewachsene Löwen,
      aus deren Augenhöhlen Kartoffelbrei quillt und denen selbst jetzt noch der Schrecken anzusehen ist.
      Diese Tiere sind nicht schnell gestorben.
      Das verrät schon das Mischgemüse, das aus allen Körperöffnungen tritt.
      Es ist fragwürdig, ob es vor oder nach dem Tod der Tiere eingeführt worden ist.
      Scar tippt die Finger aneinander, schaut die Tiere an und murmelt ein "Wer zuletzt lacht, lacht am Besten." Er räuspert sich*
      NICHTSDESTOTROTZ. Guten Appetit!
      *Auf dem Weg zur Küche geht Scar rückwärts, tippt die Finger aneinander und lacht verheißungsvoll*


      Der Sieger des Abends: TAO!
      Der unfassbare Gewinn: Ein Kochbuch, geschrieben von Scar. Das Papier handgepresst, dazu ein Gutschein für eine Nacht mit ihm. Euer persönlicher Koch kommt zu euch nach Hause, kocht und wäscht auch noch ab!

      Im Anschluss fand noch eine Schweigeminute für die geprellten Vegetarier des Abends statt!




      ooc: Wir danken allen für den schönen Abend und das gelungene Wettessen.
      Gerade auch Danke an die Leute, die eingesprungen sind. Wir haben Tränen gelacht.
      Desweiteren tuts mir persönlich leid, falls ich Leute übersehen habe oder nicht auf Alles eingehen konnte.
      Gerade auch, wenn es um Drama ging, hab ich das lieber umschifft, weil ich zu konzentriert war. Sorry! :)
    • *unsicher links und rechts guckt* Ich hoff man darf was schreiben hier. :/

      Ich möchte mich auch nochmals herzlich bedanken für den tollen Abend. Es hat ganz viel Spass gemacht. Ich musste zwar zuerst die Engine von aktuell ("Hö? Die bespielen ein kaputtes Haus?") auf vorher ("Ah, nein es ist nur ein normales, intaktes Haus mit kaputten Leuten") umstellen, aber was man dann antraf war eine Freude. hi Angefangen von der grossen Gesellschaft (viele Leute erschaffen nunmal mehr Atmosphäre als wenige), die wunderbare Bewirtung durch Marielle :cookie: , die spannenden Gänge von Scar search (mal eben wieder den Angstschweiss wegwischen :whistling: ) und natürlich auch das sehr moderne Kommunikationsmittel zwischen Marielle und Scar pillepalle (auch SCHREIEN genannt ^^). Einfach ein toller Abend. Vielen Dank allen Spielern. hail
      {} Nicht glauben,... Wissen! {} seitseid.de - seit = zeitlich - seid = sein {}
    • Rauch stieg in kleinen Schwaden und schwebte durch das Archiv, vorbei an den Büchern hin zu den Fenstern durch die das Lachen vom Hospiz gedämpft herüberkam. Der Zwerg lächelte und bückte sich um eine Maus hochzuheben und diese auf den Tisch abzusetzen als er das Lachen vernahm und abermals lächelte. Es tut gut den Orden auch mal Lachen zu hören, dachte der Zwerg bei sich als ein Buch in eine Tasche legte und diese verschnürte, nur um dann seine Pfeife zu greifen und daran erneut zu ziehen.


      Die Maus betrachtete den Pater, es sah nach Aufbruch auf doch dann entdeckte sie einen Brotkrümel und lief über den Brief. Romsur schmunzelte und wartete, als er dann den Brief an sich nahm, die Kerzen löschte und das Archiv in Dunkelheit tauchte. Er nickte nochmal als er seine Tasche nahm und das Archiv abschloss.


      Er würde heute noch aufbrechen, nach Eisenschmiede, um dort etwas zu erledigen. Pfeifenglut begleitete den Zwerg durch den Gang der hinausführte und zum Hof. Kathul nickten dem Zwerg zu als er über den Platz ging und sahen ihm nach als er zum Aushang ging wo eine hochgewachsene Gestallt wartete und den Zwerg begrüßte.


      „Ehre und Stärke, Padre“, gab sich die Gestalt als Griffith zu erkennen. „Wir brechen auf?“
      Romsur nickte erneut und hing etwas an dem Aushang „ Ehre und Stärke. Ja und ich danke euch das ihr mich begleitet. Griffith nickte und sah hinüber zum Hospiz „Es sieht euch nicht ähnlich zu gehen ohne euch zu verabschieden“, sah er den Zwerg aus den silberfarbenen Augen an „Aye aber ich will den Moment nicht stören und es sind nur ein paar Tage „sagte Romsur und ging zum Tor „Komm Jungchen ich werd nicht jünger“


      Griffith nickte und klopfte gegen das schlafende, schulterhohe Wildschwein, das sich grunzend in Bewegung setzte ….....
    • Es krachte. Wieder und wieder als würde jemand eine Tür einschlagen wollen krachte es erneut, dann ein Scheppern und ein Poltern. Staub stieg um den Platz vor dem Galgen auf als Lyrelle auf den Rücken lag und keuchte. Undine wischte sich den Schweiß von der Stirn und atmete tief durch ehe Lyrelle in ihrer Übungsrüstung hoch half und sie betrachtete. Es waren jetzt Stunden vergangen als sie angefangen hatten zu trainieren und doch hielt sich Lyrelle wacker. Undine schmunzelte kurz, es machte sich bezahlt stellte sie fest als sie ihr ramponiertes Schild sah das oben abgebrochen war. Lyrelle schien am Ende ihrer Kraft zu sein, lies die Waffe hängen und schien langsam Mühe zu haben das eigene, schon ziemlich ramponierte Schild hochzuhalten.


      Undine schnaufte durch als sie die Stimme hörte.“ Ich hoffe euch geht nicht die Luft aus, Sir“, klang es von Lyrelle die all ihre Entschlossenheit zusammengenommen hatte. „Ihr werdet doch nicht nachlassen?“ setzte Lyrelle nach, gerade noch rechtzeitig um ihr Schild hochzureißen. Es krachte erneut als Schild auf Schild traf und Undine sie etwas nach Hinten schob.


      Eines der Dinge, indem sie sich als herausragend hervorgetan hatte war, immer wieder aufzustehen. Obwohl die dunkelhäutige Frau ihr gegenüber offenbar am Ende ihrer Kräfte war gab sie nicht auf. Ein leiser Zweifel blieb dennoch, ob sie den richtigen Weg eingeschlagen hatte, sie würde wahrscheinlich nie das Talent eines gut ausgebildeten Infanteristen erreichen, aber sie war auch kein ganz hoffnungsloser Fall. Sie konnte ihr beibringen eine Weile in der ersten Reihe zu überleben, selbst wenn sie nicht wirklich dafür gemacht zu sein schien.


      „Du lernst schnell Lyrelle. Nun fester Stand!“, brüllte die Ritterin als der Zweite Schildsturm losbrach und das Holz bedrohlich krachte und knackte. Holzsplitter flogen erneut auf das Podest des Galgens. Wieder und wieder als die Sonne bereits den Abend ankündigte…
    • Sondereinsatz zur Wyvernwacht.
      Unruhe und Gerüchte über Untote, die sich zuhauf erheben.
      Gefälschter Briefverkehr.
      Vermisste Ordensleute.
      Der einzig Verbliebene vom Orden hübscht sich die Zeit mit Nutten auf.
      War halt einsam.

      Untersuchung des nahe liegenden Schlachtfeldes mit böser Überraschung.
      Ein Ghul ekelhafter als der Andere.


      Vorzeigeschildwall!




      Le Ghouls




      Le Selfie after Schnetzelfest

    • Man hört es poltern aus dem Archiv als der Zwerg über Martienne fällt und sich aufmacht. Der noch verschlafende Säbler sieht dem Zwerg nach als dieser seinen Stab greift und sich hastig auf macht. Hinaus und über den Platz eilt. In des Zwergen Gesicht zeichnen sich Ernst und Sorge ab und das Wissen …...er grüßt nicht als er an den Gruppe Kathul vorbeigeht und auf den Platz wo er den Sir vermutet. Kaum um die Ecke läuft er in die Ritterin Undine hinein die hinübersieht zu Arken.


      „Pass doch auf....“ Will Romsur lospoltern als er dann Arken sieht setzt er doch neu an „....kommt mit, Undine und ihr auch. Less, Decker weckt die anderen und seht zu das ihr das Hospiz erreicht. Sagt Schwester Svanjia Bescheid sie soll alles Vorbereiten um Verletzte aufzunehmen. Undine ihr folgt mir“ bellt Romsur schon fast als er zu Arken unterwegs ist. Die Beiden Kathuls liefen los …


      Wenig später beim bei Arken :


      „Sagitaria nahm Kontakt mit mir auf. Die Gruppe scheint sich in ernster Gefahr zu befinden. Ich habe die Kathul veranlasst Svanjia zu wecken und alles vorzubereiten“ Romsur sah Arken an der leicht nickte „Gut Pater. Lasst mich nun allein... ich werde nachdenken was nun zu tun ist „Romsur Nickte und nahm Haltung an. „Ehre und Stärke“ sagte der Zwerg und setzte sich schon in Bewegung. Jedes Tor, jede Patrouille sollte solange Wachdienst schieben bis die Gruppe aus Wyvernwacht gesichtet wurde oder vom Ordensmeister andere Befehle kamen.



      Noch ein wenig später:


      Undine brüllte quer über den Platz als sie ihre Leute versammelte. „Wir rücken aus und suchen an der Grenze zur Wyvernwacht nach den Ordensleuten. Keiner schläft und Berichte gehen sofort an mich. „Die Truppe salutierte und rückte sofort aus, auch Undine. Sie wirkte ernst auch wenn sie nie zugeben würde das sie sich Gedanken machen würde....doch das tat sie....
    • Es war späte Nacht als Lorcan bei seiner Wache aus dem Fenster sah. Es war jenes durch dessen Barrikade gebrochen worden war. Der Abend lag ihm noch schwer im Magen doch er genoss jetzt seine Ruhe für sich, die Stille ließ ihn etwas herunter kommen nach dem Schlachtgetümmel. Er betrachtete die nun ruhige Landschaft, die Nebelschwaden die immer wieder vorbeizogen und die Knochen die auf den Dächern verteilt waren.
      Es hätte heute auch ganz anders kommen können und er wollte nicht daran denken was dann gewesen wäre. Nicht das er um sein Leben fürchtete, nein, er hatte hier eine Aufgabe gehabt, die ihm nicht geschmeckt hätte, wenn es schlimmer gekommen wäre. Er sah zu den Schädeln hinüber. Er hätte weder sich noch Jac dann nochmals in die Augen sehen können und er dankte innigst dem Licht das es nicht so weit gekommen war. Sie hätte ihm dann vermutlich auch die Augen ausgekratzt.

      Er hatte das Schlachtfeld vermisst, den Rausch zu kämpfen. Das tat er immer, immerhin hatte er sich fest vorgenommen nicht im Bett zu sterben. Aber er hasste das Danach. Das begraben von Freunden… das finden von Lieben die es nicht geschafft hatten. Er dachte an den Moment wo er die Tür geöffnet hatte und schüttelte den Kopf.

      Auf Jacs Schultern lastete das Kommando schwer. Sie wusste, dass in ihrer Hand Leben lagen. Von ihren Entscheidungen abhingen. Er konnte nur hoffen, dass sie ab und an die Last nicht alleine tragen würde. Es wird sie verändern, wenn die ersten starben… So wie es alle veränderte. Sie hatte ihre Arbeit hier heute gut gemeistert, sie würde sich nach und nach den Respekt und das Vertrauen der Truppen erarbeiten. Er hätte ihr heute Abend gerne mehr Mut zugesprochen, hätte sich gerne besser erklären können. Aber die einzige Schule die es dafür gab, war grausam und davor würde er niemanden beschützen können.

      Er wusste, wäre dort unter den Verletzten jemand anderes gewesen, er hätte die Beherrschung verloren. Er war kein Arken, kein Stratege und er wusste er hatte sich in eine Richtung veränderte, die nicht optimal war. Früher waren für ihn die Dinge wie sie waren. Er hatte sein Bier und seine Ablenkung immer von Verlusten gefunden. Er war abgestumpft gewesen, das hatte spätestens die Front in Nordend gemacht. Er hatte sich während der Ruhe verändert, war offener geworden und hatte Dinge an sich heran gelassen die bei dem hier, was er lebte und liebte, hinderlich waren.

      Er lehnte sich mit den Unterarmen schwer auf das Steinsims und sah hinaus. Beobachtete die ein oder andere Eule die noch auf Beutezug war und lauschte auf den ein oder anderen Ruf eben jener. Die Nacht würde noch lange werden.
    • Das Wichtigste zuerst!
      Nachdem man die Lagerstätte auf dem alten Schlachtfeld durchsucht hatte, wurde sie in Brand gesteckt.
      Hobby-Pyromane Sir Vegard zündelte herum, verließ die Stätte, warf ein Streichholz hinter sich und die Bude ging in Flammen auf.
      Beeindruckt wurde ihm zugenickt.



      Der Trupp schlug den Rückweg ein.
      Während des Marsches fand Kathul Scar keine Freunde bei der ansässigen Fauna
      und fühlte sich von einer Purpurbaucheule bedrängt.
      Zurück beim Außenposten beschlich die anwesende Klerikerin Saggi ein ungutes Gefühl.
      Sie konnte es in ihrem Geist spüren. Diese Bedrückung.
      Etwas war im Busch! Das merkte auch Sir van Roth, die Hübschere, als die Tür des Steinbunkers offen stand.
      Sie hatte befohlen, die Tür verschlossen zu halten.
      Vorbildlich erbaulich wurde der Laden gestürmt und man fand die zurückgebliebenen Kathul
      verletzt, teilweise ohnmächtig oder dem Tode nah, in einem Zimmer zusammengepfercht.
      Noch dazu war die Suppe über der Feuerstätte verkocht, was unserem Küchenworgen das Herz bluten ließ.
      Es war ein furchtbarer Anblick. Und vor allem dämmerte es, dass es eiskalt geplant war.
      Sogar Irja lag dort!
      Was für ein barbarisches Wesen würde einen kleinen süßen Gnom mit rosa Haaren
      und großen Kulleraugen, die fast vor Niedlichkeit platzen und Konfetti verteilen, angreifen!
      In der obersten Etage fand man auch die vermissten Ordensleute, die sonst an diesem Posten dienten.
      Geköpft und aufgespießt auf Pfählen. Ein unheiliges Ritual muss hier stattgefunden haben.
      Noch ehe man ordentlich Meldung machen konnte, öffneten sich die Münder der Köpfe
      und zwangen die Anwesenden mit psychischen Schreien in die Knie. Eine Falle!
      Gerade für die anwesenden Worgen war dies eine Folter für das zarte Gehör.
      Nur Sekunden nach den Schreien schlug man von draußen Alarm.
      Ein Angriff von einer ganzen Schar Untoter.
      Jemand wollte wirklich sicher gehen, dass hier Niemand lebend raus kommt.
      Sir van Roth, mit Brüsten, reagierte sofort und bellte Befehle herum.
      Achja, sie werden so schnell erwachsen...

      Die Tür wurde verrammelt, Kathul Brocken wurde eine 27-stöckige Torte versprochen, wenn er die Tür zu hält.
      Der Rest sah sich damit konfrontiert, dass zwergische Baukunst gerne ihren Vorlieben entspricht.
      Obenrum recht freizügig.



      Offene Fenster, von allen Seiten, die verbarrikadiert werden mussten.
      Es wurde sich mit Allem bedient, was greifbar war. Nachttische, Kommoden, Schränke, Waffenregale.
      An den weniger geschützten Fenstern kämpften die Anwesenden erbittert gegen die Wellen an Untoten,
      die sich sogar an der Mauer stapelten, um nach oben zu kommen und durch die offenen Fenster zu dringen.
      Es gelang ihnen sogar durchzubrechen, doch zum Glück hatten wir einen wild gewordenen Küchenworgen, der durch die Welle pflügte.
      Das Fässchen bewarf die nach oben krabbelnden Untoten mit Omas gutem Porzellan,
      welches sie in dem Küchenschrank gefunden hatte, den sie zum Verbarrikadieren vorgeschoben hatte.
      Irgendwann folgte der Küchenschrank selbst, bestes Echtholz, und zerquetschte die anvisierten Ziele.
      Danach wurde nur noch darauf geachtet, Nichts und Niemanden durchzulassen.

      Der Kampf verlangte Alles ab.
      Die Muskeln verteidigten verbissen.
      Der Geist versuchte zu stärken, durch die anhaltenden Gebete und Segensworte.
      Und gerade als die Ermattung ihren Tribut fordern sollte, war es vorbei. Einfach so.
      Der kümmerliche Rest an Untod, der gerade durch die Tür gebrochen war, fiel schlaff zu Boden.
      Nachdem dies realisiert wurde, kümmerte man sich um die Verletzten und sammelte sich.
    • Der große Waschtag ist vorbei.
      Alles blitzt und glänzt. Vor allem Udyms Glatze.
      Die, die es gerade aus der Heilerstätte im Hospiz geschafft hatten,
      wurden direkt in einem Zuber geschrubbt. Natürlich mit allerbester Kernseife.
      Der ein oder Andere wollte lieber wieder verletzt ins Hospiz...
      Wie die Waschweiber wurde der Klatsch und Tratsch auf den neuesten Stand gebracht.
      Lorcan und Lyrelle verbandelt? Wie zum Nether ist das denn passiert?
      Und ist ihnen der Großmeister schon passiert?
      Weiß er es schon? Oder weiß er es nicht?
      Seit der Verkündung hat ihn niemand gesehen!
      Sonst hört er doch auch alles aus 20 Metern Entfernung?
      Ob es ihm gut geht? Ist er an einem Herzschlag gestorben, als er von der Verlobung hörte?
      Sicher würde man es heute erfahren, wenn die Abreise zur Wollmesse ansteht!