Angepinnt Briefkasten für Freifrau Eleona von Wolfenberg

    • Übernommen aus dem Esoforum :

      Kynareth mit Euch, sehr geehrte Freifrau von Wolfenberg,

      wir bedanken uns für Eure Nachricht und werden diese schnellstmöglich an das angeschriebene Mitglied unseres Glaubens weiterleiten.
      Leider müssen wir Euch informieren, dass Predigerin Sianna von Kynareth noch auf einer längeren Reise in Diensten der Hohen Dame unterwegs ist und zum Zeitpunkt des Abends nicht in Wegesruh weilen wird.

      Wir bedauern es, dass sie Eure ehrenvolle Einladung nicht persönlich annehmen kann und sind uns sicher, dass Euer Fest dennoch ein voller Erfolg wird.

      Mögen die Acht Ihren Segen für Eure weiteren Unternehmungen spenden.

      Aude Barbe
      Priester der Acht
      "Durch Liebe, Sitte, Wort und Gegenstand // schließt sich der Freundschaft festes Band."
    • An
      Freifrau Eleona von Wolfenberg
      Handelskontor Wegesruh

      Dreifache Grüße Sedura,

      leider muss ich euch darüber in Kenntnis setzten, dass weder unter meinen Bekannten, noch unter meinen Angestellten sich eine Sedura Aryala Drenim befindet. Daher konnte ihr Schreiben leider nicht zugestellt werden.
      Aber herzlichen Dank für die Pralinen und den modischen Schal, welche ich gerne entgegennehme, da eine weitere Reise um Tamriel diesen wundervollen Dingen nicht zuträglich wäre.
      Solltet ihr einmal Vvardenfell besuchen, werde ich mich gerne revanchieren.

      Hochachtungsvoll
      Nneka Hlaalu
      "Die Welt, obgleich sie wunderlich, ist gut genug für dich und mich."
      - Wilhelm Busch
    • Sollte jemand das Handelshaus betreten, fällt ihm ein Zettel direkt hinter der Tür auf, der der Einfachheit halber wohl unter ihr hindurch geschoben wurde.


      Verehrte Sedura Eleona,

      Ich hoffe Euch hat das schreiben erreicht, dass ich Euch von Nordspitz aus zugesandt haben. Mittlerweile bin ich in Wegesruh angekommen und werden noch einige Tage bleiben, bis alle Güter umgeladen sind. Wenn Ihr das lest, war wohl niemand im Kontor zugegen, als ich den Botenjungen ausschickt. Da ich kein Zimmer in der Stadt gemietet habe, sondern während meines Aufenthaltes weiterhin auf der "Nammu" im Hafen residiere, würde ich vorschlagen, dass wir uns in Euren Räumen treffen, sobald Ihr die Zeit erübrigen könnt.

      Mit Hochachtung,
      Aryala Drenim
    • Ein einfach gehaltener Brief erreicht die Baronie. Das Schreiben ist mit dem bereits vertrauten Siegel in Form eines Tintenfasses, einem kleinen Banner und einer Schreibfeder versehen.

      Julianos zum Gruße, Freifrau von Wolfenberg

      Bitte seht es mir nach, daß ich Euch erst jetzt ein Schreiben zukommen lasse. Ich habe mir die Zeit genommen und endlich die Burg Dresan erkunden können. Tatsächlich ist es mir gelungen, dort ein kleines, verstecktes Archiv zu entdecken, über das es schon länger Gerüchte gibt. Doch will ich Eure kostbare Zeit nicht mit Details meiner Forschungsarbeit verschwenden, sondern zu meinem eigentlichen Anliegen kommen.

      Nach gründlichen Überlegungen sowie einer Beratung mit Madame Barneau und meinem Kammerdiener bin ich zu dem Schluss gekommen, daß ich für das Laboratorium zunächst einmal einen Arbeitstisch von 3 x 3 Schritt Breite und Tiefe und 1 1/2 Schritt Höhe nehme. Bedauerlicherweise verweile ich derzeit in Aldfelden, ein kleines Fischerstädtchen, und werde erst nach Rift reisen und dann am Fredas nach Sturmhafen zurückkehren, und auch das wohl nur für kurze Zeit, da der Gelehrte Meister Athian um meine Unterstützung bei einer Expedition nach Silumm gebeten hat. Sollte es während meiner Abwesenheit nötig sein, das Gauthier-Anwesen aufzusuchen, wird Euch mein Kammerdiener Sevan natürlich Einlass gewähren.

      Sobald ich wieder zurück bin, würde ich auch sehr gerne den Unterricht mit Mademoiselle Aliisa fortsetzen.


      mögen die Acht Euer Haus segnen
      Namir al-Rashid
    • Sogleich bei Ankunft in Himmelswacht schrieb Floreanora diesen Brief und lies in fort mit nächstem Schiff zum Festland.

      Hoch geachtete Baronie Wolfenberg, Handelskontor in Wegesruh,
      Verehrte Freifrau Eleona von Wolfenberg,


      Ich, Floreanora Vicatius bin auf Reisen. Einer Reise auf Vaters Geheiss, Herren Tienurio Vicatius von Cyrodiil, mit gänzlich unerwarteten Ereignissen. Einer Reise um zu sammeln all der Geschichten die Abenteurer und Helden zu erzählen haben, die Geschichten des wahren Lebens um in diesen Klugheit, Weisheit und Rat zu finden, so mir die Acht hold sein sollen dabei. Ich schreibe diesen Brief an euch, mit einer Bitte. Vermutlich sagt euch das Haus Vicatius nichts, unbedeutend ist es doch geworden wie so vieles aus dem ehemaligen Kaiserreich. Dennoch trage ich Bitte an euch, wir steuern mit Schiff als nächstes Sturmhafen an, legen Anker in Wegesruh.

      Ich kenne weder Stadt noch Leut und doch sehne ich mich für die Zeit die mir dort bleibt Stadt zu sehen und Leut zu treffen. Eigentlich noch viel mehr so sehn ich mich nach einer einfachen Kleinigkeit, ein warmen Bad und etwas Ruh für eine Nacht die nicht unter einfachen Volk in Gasthauses Raum. Diese Bitt klingt so banal und doch wird dies auf kurzweiliger Reis nahezu zur Qual. Bitte seht mir nach mit dieser Bitt so kurz davor an euch zu schreiben, mein Plan, der ward ganz anders. Doch wer wagt es schon auf abenteuerlicher Reis zu glauben er wisse was der morgige Tag denn bringen mag.


      Hochachtungsvoll und in tiefstem Dank,
      Floreanora Vicatius, Tochter von Tienurio Vicatius von Cyrodiil.

      ((OOC: Falls du noch genauere Fragen zur Hintergrundgeschicht von der Familie Vicatius hast, darfst du mich gerne anschreiben. Vielleicht klappt ja unser Vorhaben doch.))
    • Die so herzlich und zuvorkommend empfangenen Gäste der Freifrau Eleona von Wolfenberg verliessen das Anwesen auch wieder ohne weitere Vorkommnisse. Alleine auf dem Tische wo gestern noch Speis und Trank präsentiert, liegt heute nur noch ein kleines Papier. Nur gefaltet in ebenso kleinem Umschlag.



      Hochgeachtete Freifrau Eleona von Wolfenberg,

      Zutiefst bin ich euch zu Dank verpflichtet eure Gastfreundlichkeit genossen zu haben. Diese Gehst, mir so viel wert. Zuvorkommend und erfreulich war jeder Moment auch will ich Mademoiselle Aliisa für das herrichten der vorzüglichen Speisen danken.

      Beschämt bin ich jedoch ab den Gepflogenheiten meines dummen Geleits und zeitgleich will ich mich zu tieft bei euch entschuldigen. Habe ich es meinem Hochmut zu verdanken, dass Vater sandte mich ganz ohne Gefolge oder Bedienstete auf diese Reise. So sind die Leut die mich begleiten weder gebildet noch geschult und wussten eure Gastfreundlichkeit nicht zu schätzen. Sind es doch am End nur einfache Söldner, bezahlt von mir nur für sicheres Geleit. Dies ist mir Lehr geblieben hätte ich diese von vornherein im einfachen Gasthaus nur gelassen. So will ich auch hierfür eurer unendlichen Geduld und eurem Nachsehen danken.


      Hochachtungsvoll und in tiefstem Dank verpflichtet,
      Floreanora Vicatius, Tochter von Tienurio Vicatius von Cyrodiil.
    • Tavas Segen mit euch Mylady,

      nach langer Reise und einem unfreiwilligen Aufenthalt auf Stros M'kai nach einem Sturm, bin ich nun endlich in Abas Landung angekommen.
      Die Behörden stellen sich noch etwas quer euer gesamtes Erbe freizugeben, doch bin ich guter Dinge, dass ich sie bald überzeugt haben werde. Scheinbar sind die Grundbücher lückenhaft und es fehlen wohl Dokumente die euren Erbanspruch mit dem besagten Anwesen in Verbindung bringen. Niemand bezweifelt euren Erbanspruch, nur fehlt der Nachweis, dass ihr wirklich dieses Anwesen geerbt habt. Sicher nur das Werk schmieriger Beamter, ich arbeite daran.
      Das Anwesen euer Zieheltern ist - soweit ich das von außen sagen kann - in guter Verfassung und wurde wohl nicht geplündert in all der Zeit - was unüblich scheinen mag.

      Allerdings kamen mir auch einige Gerüchte zu Ohren, ich will sie nicht in einem unsicheren Brief niederschreiben, doch wirken sich die damaligen Geschäfte eurer Zieheltern und eurer Mutter wohl immernoch negativ aus, geht es um die Zusammenarbeit mit der Herrscherriege in Hews Fluch. So soll eure Abreise nach Immerfort deutlich stürmischer und überstürzter gewesen sein, als ihr es mir geschildert hattet. Ich versuche mehr in Erfahrung zu bringen.

      gezeichnet
      Lady Judith Mackay
      "Die Welt, obgleich sie wunderlich, ist gut genug für dich und mich."
      - Wilhelm Busch
    • Ein einfach gehaltener Brief erreicht die Baronie. Das Schreiben ist mit dem bereits vertrauten Siegel in Form eines Tintenfasses, einem kleinen Banner und einer Schreibfeder versehen.


      Julianos zum Gruße, Freifrau von Wolfenberg

      sehr zu meiner Freude sind Eure Arbeiter heute im Haus der Wissenschaft eingetroffen und haben bereits mit dem Aufbau der gelieferten Möbel begonnen. Ich hege keinen Zweifel daran, daß sie ihre Arbeit gründlich und zuverlässig verrichten werden. Leider hatte ich dabei völlig ausser Acht gelassen, welches Chaos damit ins Haus einhergehen würde, und es ist eine mir äußerst peinliche Situation entstanden.

      "Hausdame" Lulu, wie wir die Katze von Madame Barneau zuweilen gerne nennen, ist zur Zeit im Gauthier-Anwesen untergebracht und beobachtet -versteckt hinter einem der Schränke in meinem Studierzimmer- misstrauisch die Fremden. Mein Kammerdiener Sevan demonstriert mehr als überdeutlich seine Fürsorge, indem er sich ständig beklagt, wie sehr Lulu unter dem Lärm durch die Aufbauarbeiten leiden müsse. Als ob das noch nicht genug wäre, erinnert er die Arbeiter im Minutentakt daran, daß das Stehlen von Büchern oder Schriftrollen gefährliche Konsequenzen für sie habe. Zudem behauptet Sevan immer wieder, die Arbeiter hätten einen Stuhl leicht verrückt, ein Tintenfass berührt, oder einen winzigen Kratzer verursacht, den meine weniger guten Menschenaugen natürlich nicht sehen könnten. Für diese Unannehmlichkeiten und erschwerten Arbeitsbedingungen, die Euren Arbeitern entstehen, bin ich selbstverständlich bereit, einen zusätzlichen Anteil an Münzen zu zahlen und hoffe, daß dies keinen Einfluss auf unsere ausgezeichneten Handelsbeziehungen hat.

      Anbei habe ich dem Brief noch eine weitere Bestellung an Euer Haus hinzugefügt, mit verschiedenen alchemistischen Gerätschaften, sowie einer kleinen Kommode und einem "Giftschränkchen", wie die alchemistischen Kräuterschränke im Volksmund auch gerne genannt werden. Die Anzahl und die genauen Maße sind jeweils dahinter angegeben. Sollte es Fragen geben, stehe ich Euch gerne zur Verfügung. Ein Kostenvoranschlag ist nicht nötig, diesbezüglich habt Ihr mein volles Vertrauen.

      Zudem möchte ich Euch meine Zusage geben zum nächsten Fest des Hauses Wolfenberg, muss jedoch einschränkend hinzufügen, daß ich für die Zukunft von Versteigerungen und ähnlichen Spielereien absehen möchte. Mir sind die Traditionen der bretonischen Adelsgesellschaft durchaus bewusst, und ebenso weiß ich, daß es in Adelskreisen zum Vergnügen gehört, solche Spiele auszuführen. Dennoch habe auch ich einen gewissen Ruf zu wahren, selbst als einfacher Schreiber und Leiter einer kleinen Institution wie dem Haus der Wissenschaft, und in Wegesruh neuerdings als Charmeur und Frauenheld angesehen zu werden, ist offen gestanden nicht in meinem Sinne. Ich weiß Euer Verständnis sehr zu schätzen.

      Zuletzt möchte ich noch auf den nächsten Gesellschaftsabend im Haus der Wissenschaft verweisen, der am 3. Tag der Letztsaat stattfindet. Eine Einladung habe ich beigelegt.


      mögen die Acht Euer Haus segnen
      Namir al-Rashid

      ~ ~ ~


      Dem Brief ist eine Liste mit alchemistischen Gerätschaften und Möbelstücken beigefügt, ebenso eine edel gestaltete Einladung auf sündhaft teurem Pergament. Der Text der Einladung lautet wie folgt:

      Hiermit seid Ihr herzlich zum zweiten Gesellschaftsabend im Haus der Wissenschaft eingeladen. Der Abend bietet einmal mehr die Möglichkeit, Euch mit anderen Gästen über Themen aus dem Bereich Forschung und Wissenschaft auszutauschen und neue Kontakte zu finden. Es wäre mir eine besondere Ehre, Mitglieder des Hauses Wolfenberg als meine Gäste willkommen zu heißen.

      Der Gesellschaftsabend findet statt am Fredas, 3. Tag der Letztsaat und beginnt zur 8. Abendstunde.
    • Als Eleona am Samstagmorgen erwacht, findet sie auf ihrem Nachttisch einen schlichten Briefumschlag mit ihrem Namen darauf - nur für den Fall, dass der Fundort uneindeutig wäre. Jener Brief lag definitiv noch nicht da als sie schlafen ging. Es muss sich, also während sie schlief, jemand direkt neben sie geschlichen haben.
      Ihr Name, nur der Vorname, und der Text im Brief wirken von ungeübter Hand geschrieben, entweder ist da jemand die Buchstaben nicht gewöhnt, oder schreibt allgemein selten, oder der Brief ist aus Kinderhand, was aufgrund des Inhalts aber unwahrscheinlich wirkt. Auch befindet sich etwas schweres in dem Umschlag, dass nach dem öffnen als eiserner Schlüssel für eine Truhe oder sowas ausgemacht werden kann.

      Liebe Eleona,

      da du alsbald auf verflossenen Pfaden wandelst um an die Quelle deiner Geschichte zu gelangen und den Nebel des Ungewissen zu lichten, gebe ich dir diesen Schlüssel mit auf den Weg.
      Nutze ihn weise an jenem Ort, wo Hircines Jäger Nocturnals Schatten trotzen.

      Unterschrieben ist der Brief nur mit einem Bildchen..hmm für einen Wolf ist es zu schmächtig und gedrungen, für eine Katze stimmt die längliche Schnauze nicht, vielleicht ein Fuchs?
      "Die Welt, obgleich sie wunderlich, ist gut genug für dich und mich."
      - Wilhelm Busch
    • Tavas Segen mit euch Mylady,

      ich schicke euch dieses Schreiben ins Kontor und hoffe, dass es rechtzeitig eintrifft.
      Euren Erbanspruch konnte ich soweit klären, sobald ihr hier eintrefft, ist es nur noch eine Formsache. Manchmal hat es Vorteile einen viel zu reichen, nervigen kleinen Bruder in Abahs Landung zu haben.

      Was die andere Sache betrifft, konnte ich noch nicht viel mehr in Erfahrung bringen. Mir fiel lediglich auf, dass das Haus, dass ihr erbt, sowie der Kontor regen "Besuch" von Kätzchen hat. Ob das etwas zu bedeuten hat und wenn was, werden wir sehen wenn ihr hier seid.
      Ich komme euch per Schiff nun entgegen und treffe euch in der Alikr. Wenn alles gut geht, sehen wir uns in Bergama oder Konzazet.

      gezeichnet
      Lady Judith Mackay
      "Die Welt, obgleich sie wunderlich, ist gut genug für dich und mich."
      - Wilhelm Busch